Feedback

Vielen Dank. Ihr Feedback wurde verschickt.

Liechtenstein: US-Studie belegt: Nur ein Drittel aller Internet-Tweets ist brauchbar | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler

 
freelancermap Konkret

US-Studie belegt: Nur ein Drittel aller Internet-Tweets ist brauchbar

07.02.2012

US-Studie belegt: Nur ein Drittel aller Internet-Tweets ist brauchbarEine Studie von verschiedenen Forschern der US-amerikanischen Universitäten Carnegie Mellon, Georgia Tech und MIT hat ergeben, dass im Durchschnitt nur 36 Prozent aller Tweets, die in der Timeline eines Users erscheinen, wirklich gut ankommen. Neben Privatpersonen sollten deshalb auch Unternehmen ihre Twitter-Politik überdenken.
"Unternehmen müssen sich überlegen, wie sie mit ihrer Marke nach außen kommunizieren wollen. Belanglose Nachrichten und Inhalte, die sofort als Promotion identifiziert werden, kommen nicht gut an", sagt Nina Bazza von Modern Mind Marketing im Interview. Die Forscher haben mithilfe einer Internetseite 43.738 Tweets ausgewertet. Über einen Zeitraum von 19 Tagen haben 1.443 Besucher der Seite "Who gives a Tweet" Kurznachrichten von 2.014 Twitter-Accounts anonym bewertet. Das Ergebnis: Ein Viertel der Botschaften stößt auf Ablehnung und 39 Prozent werden als neutral eingestuft. Obwohl sich die User aussuchen, wem sie folgen, kommt also nur ein kleiner Teil der Tweets gut an. "Unternehmen können sich darauf konzentrieren, Twitter als Service-Kanal zu verwenden. Auch die schnelle Verbreitung von Nachrichten funktioniert gut.

Wenn exklusive Nachrichten verteilt werden, fällt die Bevorzugung von Journalisten weg. Das kommt an", glaubt Bazza. Am schlechtesten schnitten bei der Untersuchung Tweets ab, die eine Stimmung oder Aktivität beschreiben. Dass Leute schlechte Laune haben oder sich gerade ein Brot schmieren, interessiert augenscheinlich auch in der Twitter-Sphäre niemanden. Extrem verhasst sind auch Foursquare-Check-in-Nachrichten, die zur echten Belastung werden können. Alte Links erfreuen sich ebenfalls geringer Beliebtheit. Kurze, prägnante Tweets ohne übermäßige Verwendung von Hashtags, die neue Information oder eine Meinung enthalten, haben am ehesten die Chance, gemocht zu werden. Zu kurz sollten die Nachrichten auch nicht sein, Kontext ist wichtig. Gejammer sollten Twitteranten sich sparen. Eine andere US-amerikanische Forschergruppe arbeitet an einer neuen Generation von Twitter-Bots.

Die "Socialbots" getauften Programme sind immer schwerer von Menschen zu unterscheiden, wie technologyreview.com berichtet. In einem Experiment konnten die automatischen Twitteranten nicht nur jeweils einige Dutzend Follower generieren und Konversationen in Gang setzen, sondern auch die Kommunikation unter ihren menschlichen Twitter-Partnern verbessern. "Solche Entwicklungen lassen mich erschaudern. Das Gespräch, die Grundlage der sozialen Medien, darf nicht auf der Strecke bleiben", sagt Social-Media-Berater Ed Wohlfahrt (www.edwohlfahrt.com). Die Forschungen zu den Socialbots haben im Rahmen des Web Ecology Project (www.webecologyproject.org) begonnen. Dort haben Wissenschaftler während eines Wettbewerbs um die größte Twitter-Gefolgschaft festgestellt, dass automatisierte Twitter-Accounts gut geeignet sind, um Follower zu generieren. Mittlerweile haben einige Forscher ein eigenes Unternehmen gegründet, um die gesprächigen Programme weiterzuentwickeln und zu studieren. Der erste Forschungsbericht kommt zu einigen interessanten Schlussfolgerungen. In einem Experiment haben die Wissenschaftler die Aktivitäten von 2.700 Twitter-Accounts über einen Zeitraum von 54 Tagen verfolgt. Diese Gruppe wurde ab Tag 34 in kleinere Einheiten zu 300 Twitteranten aufgeteilt. Jedem dieser Klein-Rudel wurde ein Socialbot zugewiesen, der einfache Aufgaben wie das Retweeten von Nachrichten oder das Antworten von Tweets unter Nennung eines weiteren Accounts übernahm. Nach 21 Tagen hatte jeder Socialbot im Schnitt 62 Follower angezogen und 33 Tweets in Form von Retweets oder Nennungen generiert.

(Bild: Gerd Altmann,Pixelio)






Weitere Artikel

Führungskräfte: Werte werden immer wichtiger
Eine klare Mehrheit der Führungskräfte in Deutschland erwartet, dass der Stellenwert von Werten in den Unternehmen noch weiter steigen wird. Dies ...


iPad 3 und iPhone 5 in den Startlöchern
Obwohl der Launch des iPhone 4S erst vor wenigen Monaten erfolgt ist, brodelt die Gerüchteküche im Web weiter. Jüngsten Entdeckungen zufolge ...


Microsoft Windows Phone 8 macht mobil
Microsoft will sein neues Mobil-Betriebssystem Windows Phone 8 jüngsten Medienberichten zufolge mit umfangreichen weiteren Funktionen aufwerten. So ...

Kommentare

Artikel kommentieren

Name:*
E-Mail: (wird nicht veröffentlicht)

Kommentar*:
Sicherheitscode e4015:*


freelancermap footer border
Deutschland | Österreich | Schweiz | United Kingdom | USA | Russian Federation | España | Italy | Ukraine | Liechtenstein | Hungary | New Zealand | France | Slovakia | India | United Arab Emirates
Themenrelevante Websites :