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Studie zeigt: Nutzer sehen Verbesserungsbedarf beim Mobile-Shopping

06.02.2012

Studie zeigt: Nutzer sehen Verbesserungsbedarf beim Mobile-ShoppingDer mobile Internet-Handel hat längst kräftig Fahrt aufgenommen, doch Verbraucher sehen deutlichen Verbesserungsbedarf. Zu hohe Mobilfunkpreise, Sicherheitsbedenken und nicht ausreichend leistungsfähige Netze sehen Nutzer einer aktuellen Umfrage zufolge derzeit als die größten Hindernisse an.

Der mobile Internet-Handel hat längst kräftig Fahrt aufgenommen, doch Verbraucher sehen deutlichen Verbesserungsbedarf. Zu hohe Mobilfunkpreise, Sicherheitsbedenken und nicht ausreichend leistungsfähige Netze sehen Nutzer einer aktuellen Umfrage zufolge derzeit als die größten Hindernisse an. Das geht aus einer Studie hervor, die Ebay und die Verbraucher Initiative e.V. in Berlin vorstellten.

Gut ein Drittel der Verbraucher (36 Prozent) hat demnach bereits schon einmal über das Smartphone oder Tablet etwas gekauft, 74 Prozent haben sich vor einem Kauf unterwegs informiert - Tendenz steigend, so schätzen die Experten. 69 Prozent wünschen sich allerdings geringere Kosten für das mobile Surfen, eine kostenlose Nutzung von öffentlichen WLAN-Netzen würden ebenfalls 69 Prozent für das mobile Einkaufen als förderlich befinden.

Eine Verdrängung des stationären Handels werde es dabei nicht geben, vielmehr eine Verzahnung der verschiedenen Handelswege. Ob ein Kunde mobil oder online bestellt, um etwas im Laden abzuholen oder etwas in einem Geschäft sieht, das er später online oder gleich mobil bestellt - die einzelnen Kanäle ließen sich längst nicht mehr sinnvoll auseinanderdividieren, sagte Gerrit Heinemann, Professor an der Hochschule Niederrhein.

Das mobile Einkaufen werde im Vergleich zum Online-Handel überproportional schnell wachsen, schätzt Heinemann. Wer sich im stationären Handel nicht schnell anpasst, den werde es schon bald nicht mehr geben. Auf der anderen Seite sei der mobile Handel aber auch eine «Riesenchance» für stationäre Läden. Die am Montag vorgestellten Ergebnisse stammen aus dem dritten Teil einer repräsentativen Studie, die auf der Basis von Daten des Marktforschungsinstituts Innofacts ermittelt wurden. Insgesamt wurden dabei 2166 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt.

Quelle: dpa






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