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Liechtenstein: Quantenkryptographie mit Beweisbarkeitslücke | freelancermap Praxis - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler

 
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Quantenkryptographie mit Beweisbarkeitslücke

24.10.2006

Quantenkryptographie mit BeweisbarkeitslückeBislang gilt die Sicherheit der Quantenkryptographie als wissenschaftlich streng beweisbar. Diese feste Position könnte sich durch aktuelle Arbeiten von Dr. Rainer Plaga vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ändern.

In Sicherheitsbeweisen der Quantenkryptographie wird angenommen, dass alle bekannten Naturgesetze - insbesondere die Gesetze der Quantenphysik - allgemein gültig sind und eine solide Grundlage für Sicherheitsbeweise darstellen,was seitens des BSI nicht in Frage gestellt wird.

Beweisbarkeit

Bisher nahm man stillschweigend an, dass alle Angriffsverfahren mit diesen Gesetzen auch beschrieben werden können. Genau hier setzte der Sicherheitspezialist des BSI an. Plaga suchte nach Angriffsverfahren, die sich gerade noch nicht mit den bekannten Gesetzen der Physik beschreiben lassen. Er entwickelte dabei eine Methode, die gezielt das von Charles Bennett und Gilles Brassard entwickelte BB84- Protokoll der Quantenkrypotographie bedroht.

Quantentheorie

Das neue Angriffsverfahren ließe sich nach Plaga allgemein nur mit den Gesetzen der sogenannten Quantengravitation beschreiben. Diese sind aber, trotz einer schon seit Jahrzehnten andauernden intensiven Forschungstätigkeit, noch nicht bekannt.

Daher lässt sich nicht voraussagen, ob der neuartige Angriff gelingen könnte. Die strengen Beweise der Quantenkryptographie sind somit nicht allgemein gültig. Um die Sicherheit der Quantenkryptographie zu belegen, sollen nun praktische Angriffe mit "State-of-the-Art"-Methoden erfolgen. "Schlagen diese fehl", so Plaga "dann steht die Sicherheit der Quantenkryptographie wieder auf einer soliden Grundlage."

Quantenkryptographie

Der BSI-Referent schätzt die Quantenkryptographie als qualitativ neuartige und in Zukunft verstärkt einzusetzende Methode zur Sicherung von Daten hoch ein. Absolute Garantien könne es aber - wie auch sonst in der Sicherheitstechnik - nicht geben.

BSI





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